Rouen zu Gast in Hannover

Vom 28. April bis zum 3. Mai 18 waren 13 Mitglieder der Amis de Jumelage Hannovre Rouen in Hannover zu Gast. Neu war, dass fast alle Gäste aus Rouen in Gastfamilien gewohnt haben, anstatt wie bei den vorherigen Besuchen in einem Hotel. Dadurch waren die persönlichen Begegnungen intensiver und freundschaftliche Beziehungen entstanden.

Begruessungsessen

Am ersten Abend beim Begrüßungsessen

Gemeinsam mit vielen Mitgliedern der Initiative Bürgerbegegnung HannoveRouen konnten wir drei interessante Ziele in der Umgebung Hannovers erkunden:

Schlosskapelle

Die Orgel in der Schlosskapelle im Celler Schloss

Das Schloss in Celle und Kloster Wienhausen wurden am Sonntag erkundet.

Spannend war dann der Montag. Gemeinsam sind wir in das ehemalige Kohlebergwerk in Barsinghausen eingefahren. Zunächst wurden alle mit Helmen versorgt und dann ging es hinein in die Dunkelheit der Erde. Kalt war es und ziemlich viel Wasser floss an den Wänden herab, aber die Führung war spannend und lehrreich. Nach einer guten Stunde unter Tage waren aber alle froh, bei Erbsensuppe wieder Wärme von innen und außen zu tanken.

Barsinghausen

Die Besucher vor dem Bergwerk in Barsinghausen

Viel Zeit war nicht, denn um 15.00 Uhr stand der Empfang des Oberbürgermeisters im Rathaus an. Ein weiterer Höhepunkt dieses Tages.

Empfang im Rathaus

Empfang beim Oberbürgermeister

Und dann? Tanz in den Mai stand auf dem Programm. Und tatsächlich wurde das von einer kleineren Gruppe intensiv befolgt. Um 0.15 standen wir schließlich vor dem Brauhaus Ernst-August und hießen den Mai mit einem wohlklingenden „Der Mai ist gekommen“ willkommen.

Der Dienstag stand zur freien Verfügung und wurde mit unterschiedlichsten Aktivitäten wie weiteren Fahrten in die Umgebung, Treffen mit Freunden, Besuch des Festen zum 1. Mai auf dem Faustgelände gefüllt.

Lüneburg

Blick über Lüneburg vom Wasserturm

Es folgte am Mittwoch noch ein Besuch in Lüneburg mit Stadtführung und Besuch des Salzmuseums. Und dann kam schon der Abschiedsabend. Zunächst durften alle noch der Grotte von Niki de Saint Phalle einen kurzen Besuch abstatten und einen Blick in die Herrenhäuser Gärten werfen. Empfangen wurden wir in der Grotte von wunderbarer Flötenmusik, was den Zauber dieses Raumes noch erhöhte. Dann kam leckeres Essen und eine sehr bewegende Abschiedsrede und damit das Ende dieses Besuches.

Die gemeinsame Zeit war zu Ende und neben vielen Dankesworten hörte man am frühen nächsten Morgen oft: „Bis zum nächsten Jahr in Rouen!“ „A l’année prochaine á Rouen!“